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NACHWUCHSPREIS KOMMUNIKATIONSGESCHICHTE

Forschung und Wissenschaft brauchen Ansporn und Motivation. Daher unterstützt die Ludwig-Delp-Stiftung den Nachwuchspreis Kommunikationsgeschichte der Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e.V. (DGPuK) , der herausragende Leistungen von jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen im weiten Feld der kommunikationsgeschichtlichen Forschung prämiert. Ziel des Preises ist es, junge Forscherinnen und Forschern beim Start in eine wissenschaftliche Laufbahn zu unterstützen. 

NACHWUCHSPREIS KOMMUNIKATIONSGESCHICHTE 2018

Die Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK hat mit Unterstützung der Ludwig- Delp-Stiftung zum fünften Mal den Nachwuchspreis Kommunikationsgeschichte vergeben. Vier Bewerbungen, drei Dissertationen und eine Masterarbeiten, sind eingegangen und wur-den von der Auswahljury bestehend aus den beiden Sprechern der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte, Dr. Thomas Birkner und Dr. Christian Schwarzenegger, sowie den Sprechern des Nachwuchsforums Kommunikationsgeschichte, Dr. Erik Koenen, Christina Sanko M.A. und Dr. Manuel Menke einer Begutachtung unterzogen. Neben der Qualität, Originalität und Relevanz der Arbeiten wurde dabei vor allem auch ihre thematische Einschlägigkeit im Sinne der Ausschreibung gewürdigt, wie auch der zu erwartende Beitrag der Arbeit zur kommunika-tionshistorischen Forschung. Zwei Dissertationen und die sehr gute Masterarbeit sind als preiswürdig erachtet worden, wobei die beiden Dissertationen als gleichwertig auf einen ge-meinsamen ersten Platz (je 800 Euro) gesetzt wurden und die Masterarbeit mit einem dritten Platz (400 Euro) bedacht wird. 

Nachwuchspreis Kommunikationsgeschichte 2017

Aus insgesamt neun Einreichungen wurden drei Preisträgerinnen gekürt, deren Leistungen – erbracht allesamt in verschiedenen Fachdisziplinen, von der Politikwissenschaft, über die Filmwissenschaft bis zur Journalistik – auf ihre Art herausragend waren. Gemeinsam ist den Arbeiten, dass sie sich mit Fragen der Entwicklung sowie der gesellschaftlichen Rolle von Medien- und Kommunikation historischer Perspektive auseinandersetzen. Die prämierten Dissertationen beschäftigen sich mit der Rolle der UNESCO als Akteur der internationalen Medienpolitik (Dr. Julia Pohle, Berlin), der Debatte über einen möglichen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union bzw. ihren Vorgängern (Julia Lönnendonker, Dortmund) und mit Remakes von Filmen aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Adenauer Zeit (Stefanie Mathilde Frank, Berlin). Die Preisträgerinnen des Nachwuchspreises Kommunikationsgeschichte 2017 spiegeln Bandbreite, Vielfalt, Facettenreichtum und Leistungsfähigkeit kommunikationshistorischer Forschung wieder.