Förderprojekte

Tagungen

2. Internationale Konferenz in Skandalogie

Datum: 28.-29. März 2018
Ort: Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstalter: Institut für Kommunikationswissenschaft und Institut für Germanistik der Universität Bamberg

Programm: Download PDF


Weder die obersten Etagen internationaler Wirtschaftsunternehmen noch die vordersten Regierungsreihen sind vor ihnen gefeit, sie schockieren oder amüsieren, sorgen aber in jedem Fall für Schlagzeilen: Skandale sind als soziale Phänomene fester Bestandteil menschlicher Kulturen. Als wissenschaftlicher Gegenstand lassen sie sich von vielen Seiten beleuchten. Was verrät beispielsweise die Skandalberichterstattung über die Machtverhältnisse zwischen Politik und Medien? Wie verändern Medien die gesellschaftlichen Wirkungsweisen von Skandalen? Wo hören Persönlichkeitsrechte auf, wo beginnt Zensur, wo Rufmord? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Forscherinnen und Forscher vom 28. bis 29. März 2018 während der 2. Internationalen Konferenz in Skandalogie an der Universität Bamberg zu dem Thema „Cultures of Scandals – Scandals in Culture“. Ziel der Konferenz war es, multiperspektivisch und interdisziplinär Theorien zu Skandalkulturen mit Fallstudien zu verknüpfen, um die Dynamik der Skandalisierung in verschiedenen Ländern und Kulturen zu untersuchen. Praktischen Einblick gibt der Sammelband „Scandalogy: An Interdisciplinary Field“ (2018), der aus dem vielbeachteten Auftakt der internationalen Tagung im Jahr 2016 hervorging, die auch von unserer Stiftung unterstützt wurde.

Vortragsreihe

Out of line
Zur Theorie und Geschichte
ungewöhnlicher Werbemittel

Datum: April-Juli 2017
Ort: PresseClub Regensburg
Eine Veranstaltung des Regensburger Verbundes für Werbeforschung (RVW)
Konzeption und Organisation:
Bernhard Dotzler / Sandra Reimann, Universität Regensburg

Werbung begleitet uns auf Schritt und Tritt durch unser Leben: kein Spaziergang ohne Reklameplakat, keine Fernsehserie ohne Werbeunterbrechung und keine Google-Suche ohne Anzeige. Gleichzeitig wird immer unabweisbarer, dass die „klassische“ Werbung, wie sie sich von der Litfaßsäule bis zum TV-Spot entfaltet hat, in die Krise geraten ist.

Vor diesem Hintergrund des Werbewandels wendet sich die Vortragsreihe in dreierlei Hinsicht ungewöhnlichen Werbeformen zu: Gemeint sind 1. Formen der Werbung, die bereits Vergangenheit geworden sind; 2. Werbeauftritte, die im ersten Moment überraschen, weil man sie vielleicht an dieser Stelle oder eben
in dieser Form nicht erwartet hätte oder bisher einfach weniger beachtet hat; 3. aktuell sich herausbildende Machenschaften der Produktinformation, die aufgrund ihrer Neuheit noch kaum untersucht wurden.

3. Internationaler Workshop
Redaction and Publication of Conciliar Acts, Laws and Other Documents in Late Antiquity

Datum: 5.-7. Juli 2017
Ort: Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstalter: Dr. Dr. Peter Riedlberger, ERC Starting Grant „ACO“

Programm: Download PDF

Wer sich mit der Geschichte und Kultur der Spätantike beschäftigen will, kann auf eine erstaunlich große Menge an dokumentarischem Material zurückgreifen, nicht zuletzt auf die Akten der Konzilien sowie auf die Rechtskodizes. Freilich darf eine solche Quellenverwendung nicht naiv erfolgen: Diese Texte sind nicht unredigierte Archivalien, sondern sorgsam editierte Werke, die zu bestimmten Zwecken und mit bestimmten Absichten veröffentlicht wurden.

Dieser dritte internationale Bamberger Akten-Workshop soll sich diesen Fragen widmen. Was lässt sich über die Umstände sagen, unter denen dokumentarische Texte der Spätantike redigiert wurden? Wer war dafür zuständig, welche Absichten wurden verfolgt, und vor allem: Wie umfangreich waren die textlichen Eingriffe, die Redakteure an älteren Urtexten (etwa stenografierten Protokollen oder vollständigen Konstitutionen) vornahmen?

Nicht weniger relevant ist das Problem der Publikation. Wer publizierte diese Texte? Auf welchen Wegen erfolgte die Verbreitung? Wie wurde die textliche Authentizität sichergestellt? Wie ließ sich die Glaubwürdigkeit dieser Texte erreichen? All diese Fragen und viele weitere werden an unterschiedlichen Beispielen diskutiert.

Skandalogie1. Internationalen Konferenz in Skandalogie

Datum: 7.-8. April 2016

Ort: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Veranstalter: Institut für Kommunikationswissenschaft und Institut für Germanistik der Universität Bamberg

Programm: Download PDF


Skandale spielen in allen gesellschaftlichen Bereichen eine herausragende Rolle: Minister stolpern über sie, Sportler beenden ihre Karrieren und manche Prominente nutzen Skandale bewusst, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Dynamik solch aufsehenerregender Ärgernisse stand im Zentrum der 1st International Conference in Scandalogy. Vom 7. bis 8. April sprachen 18 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an der Universität Bamberg über dieses Thema.

Rezeption und Wirkung fiktionaler Medieninhalte

Jahrestagung der Fachgruppe Rezeptions- und Wirkungsforschung der Deutschen Gesellschaft  für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)
Datum: 22. bis 24. Januar 2015

Ort: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Programm: Download PDF

Veranstalter: Prof. Dr. Carsten Wünsch und Miriam Czichon, Institut für Kommunikationswissenschaft und Wirkungsforschung der Universität Bamberg

 

Rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen zusammen, um aktuelle Forschungsprojekte aus dem Bereich Rezeptions- und WIrkungsforschung vorzustellen und zu diskutieren. Neben klassischen Vorträgen wurden auch Workshops zu aktuellen kommunikationswissenschaftlichen Themen geboten.

Dies Academicus - „Die russische Invasion in Ostpreußen 1914“

Datum: 17.10.2014

Ort: Ludwig-Maximilian Universität München

Veranstalter: Prof. Dr. Heinz Starkulla, Arbeitsgemeinschaft für Ost- und Westpreußische Landeskunde



Anlässlich des 100. Jahrestags des Beginns des Ersten Weltkriegs veranstaltete das Haus des Deutschen Ostens gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für ost- und westpreußische Landeskunde der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Ludwig Delp Stiftung am 17. Oktober einen Dies Academicus zum Thema „Die russische Invasion in Ostpreußen 1914“.